Per Pedes Bergferien: Das Val d’Hérens im Spätsommer entdecken (VS).

vom 11. September 2026 bis 14. September 2026

Wanderleiter: Daniel Abt

Bei Sion zweigt gegen Süden das lang gezogene Val d’Hérens ab. Folgt man dem Tal südwärts bis fast an sein Ende, erreicht man das charaktervolle Walliser Bergdorf Les Haudères mit seinem geschützten Ortsbild. Von hier aus erkunden wir vier Tage lang das grüne, von hohen Gletscherbergen begrenzte, kesselartige Hochtal in alle Richtungen: Gegen Süden an die Talenden des Val d’Arolla und Ferpècle, hinauf zu den alten Dörfer mit ihren typischen Holzhäusern und Speichern und das Tal hinunter zu geologischen Highlights wie den Erd-Pyramiden von Euseigne. Bekannt sind die typischen Kühe des Tals, die Eringer und Evolèner. Weniger bekannt ist wohl, dass das Talende der letzte Rückzugsort des Frankoprovenzalischen in der Schweiz ist, einer Sprache, die noch im 18. und 19. Jahrhundert im Wallis sehr weit verbreitet war. Erhalten blieb die Sprache auch aufgrund der Abgeschiedenheit des Tals – und genau diese Abgeschiedenheit werden wir im Bergsommer in vollen Zügen geniessen. Übernachten werden wir in einem kleinen, hübschen Hotel in Les Haudères. Je nach Zimmerkategorie (Standard, Supérieur oder Deluxe) nächtigt es sich günstiger oder sehr komfortabel.